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Hansestadt
Wismar: |
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Sehenswertes |
Vom Ostseebad
Rerik erreichen Sie Wismar, eine bedeutende Station der europäischen
Route der Backsteingotik, in ca. 25 - 30 Minuten.

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In
die Zeit der Gotik (13.-15. Jh.) fällt Wismars
Stadtwerdung sowie seine Blütezeit als bedeutendes Mitglied des
wendischen Quartiers der Hanse. Die Backsteingotik
prägt die bis heute erhaltene historische Stadtgestalt der Hansestadt,
die 2002 gemeinsam mit Stralsund von der UNESCO zum Weltkulturerbe
erklärt wurde.
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 Schabbelhaus
Das
Schabbellhaus wurde 1569 bis 1571 als Brauhaus und Wohnhaus für
den späteren Wismarer Bürgermeister Hinrich Schabbel errichtet.
Es ist eines der frühesten Renaissance-Gebäude im Ostseegebiet,
das die in den Niederlanden übliche Materialkombination von
Backstein mit schmückenden Sandsteinelementen zeigt. Heute
ist das Stadtgeschichtliche Museum darin beheimatet.
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 St.-Nikolai-Kirche
Um
1380 -1508 nach dem Vorbild französischer Kathedralen erbaut (älterer
Vorgängerbau); 7-jochige Basilika mit Querhäusern, polygonalem Binnechor
und Chorumgangskapellen.
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Bemrkenswerte
ungewöhnlich steile Proportionen (Mittelschiffhöhe 37 m). Baumeister
u.a. Heinrich von Bremen, Hermann von Münster sowie Hans Martens.
Überwiegend barocke Ausstattung sowie mittelalterliches Interieur
aus St. Marien, St Georgen und dem ehemaligen Dominikanerkloster.
St. Nikolai war die Kirche der Schiffer und Fahrensleute.
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 St.-Georgen-Kirche
St.
Georgen ist eine der drei großen Hauptkirchen Wismars und ein herausragendes
Baudenkmal norddeutscher Backsteingotik. Die Kirche war einst das
Gotteshaus der Handwerker und Gewerbetreibenden. Die Ursprünge liegen
in den bewegten Zeiten des späten Mittelalters und der Reformation
in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. In jahrhunderte langer
Bauzeit wurde die Kirche mehrfach verändert und 1594 fertiggestellt.
Im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, findet seit 1990 der aufwendige
Wiederaufbau statt.
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 Marienkirchturm
Der
80 Meter hohe Turm der St. Marienkirche ist ein weithin sichtbares
Wahrzeichen von Wismar. Im zweiten Weltkrieg wurde der gotische
Kirchenbau beschädigt und 1960 leider gesprengt, nur ihr Turmblieb
stehen. Bis dahin galt sie als eine der schönsten Backsteinkirchen
Norddeutschlands. Die Ziffenrnblätter der Turmuhr haben einen Durchmesser
von 5 Metern. Das Uhrwerk läßt jeweils um 12.00, 15.00 und 19.00
Uhr über das Glockenspiel einen der vierzehn Choräle eklingen.
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 Heiligen-Geist-Kirche
Die
rechteckige gotische Saalkirche enstand in ihrer heutigen Gestalt
im 15. Jahrhundert unter Einbeziehung einiger Teile aus dem Vorgängerbau.
Der Innenraum wird von einer Holzdecke mit barocker Deckenmalerei
von 1687 abgeschlossen.
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 Archidiakonat
Als
ehemaliges Wohnhaus des Archidiakons wurde es um 1450 im Stil der
norddeutschen Backsteingotik errichte. Wie auch viele andere gotische
Bauwerke rund um den Marienkirchturm wurde das Archidiakonat im
zweiten Weltkrieg stark beschädigt und mit erheblichem Aufwand rekonstruiert.
Von besonderer Bedeutung ist der reich gegliederte und mit Windlöchern
verzierte Staffelgiebel an der Nordseite.
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 Fürstenhof
Der
Fürstenhof war der Sitz der mecklenburgischen Herzöge.
Seine jetzige Gestalt setzt sich aus zwei rechtwinklig zueinander
stehenden Flügeln zusammen. Der westliche, das sogenannte "Alte
Haus", entstand 1512/13. Er ist noch den Spätgotischen
Gestaltungsprinzipien verhaftet. Das "Neue Haus" entstand
1553/55 im Stil der italienischen Renaissance. Es ist mit plastischem
Kalkstein und Terrakottaschmuck reich verzeirt. Die drei Geschosse
werden durch figürliche Friese voneinander getrennt.
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 Wasserkunst
Die Wasserkunst
wurde von 1580 bis 1602 nach den Plänen des Baumeisters Phillipp
Brandin aus Utrecht im Stil der holländischen Renaissance erbaut
und diente bis 1897 zur Trinkwasserversorgung der Stadt. Die Spruchbänder
in lateinischer und deutscher Sprache berichten von der Wasserversorgung
in früheren Zeiten.
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 "Alter
Schwede"
Wismars
ältestes Bürgerhaus von ca. 1380 - im neugotischen Stil historisierte
Gaststätte (1878) erinnert an die einstige Zugehörigkeit Wismars
zu Schweden (1648-1803). Im Mittelalter befanden sich im Erdgeschoss
Wohn- und Geschäftsräume, darüber angeordnet Speicherböden.
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 Rathaus
und Marktplatz
Der
Marktplatz zählt mit 10.000 m² Fläche zu den größten in Norddeutschland.
Auf seiner Nordseite das Rathaus im klassizistischen Stil, welches
nach dem Einsturtz seines Vorgängers von 1817-1819 wieder aufgebuat
wurde. Die noch vorhandenen gotischen Gebäudereste u.a. im Kellergewölbe
wurden in den Neubau einbezogen. Dort ist die ständige Ausstellung
"Wismar - Bilder einer Stadt" täglich von 10.00 - 18.00 Uhr geöffnet.
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 "Zum
Weinberg"
Das
1355 erbaute Gebäude wurde um 1575 im Renaissancestil gestaltet
und nachweislich seit 1648 als Weinhandlung genutzt. Besonders sehenswert
ist die Diele mit ihrer bemalten (1648) Balkendecke.
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 Krämerstrasse
und Karstadt
Der viergeschossige
Jugendstilbau Ecke Krämerstrasse /Lübsche Strasse ist das Stammhaus
der Karstadt AG. Rudolph Karstadt begründete hier 1881 mit nur einem
Angestellten sein späteres Imperium. Er führte auch die damals noch
unübliche Geschäftspolotik der Barzahlung ein. Der Name der Krämerstrasse
weist auf die frühere wie heutige Nutzung der sehenswerten Giebelhäuser
für Geschäftszwecke hin.
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 Grube
Die
Grube ist einer der ältesten künstlichen Wasserläufe Deutschlands,
die durch eine Stadt führen. Über den Mühlenteich, den Wallensteingraben
und den Lostener See verbindet sie den Schweriner See mit der Ostsee.
In der Mitte des 13. Jh., unter verwendung von Feldsteinen angelegt,
diente die Grube lange Zeit zur Trink- und Brauchwasserversorgung
der Stadt.
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 Scheuerstrasse
Strassenensemble
mit vielen wertvollen Giebel- und Traufenhäusern (ehemals Speicher-
und Brauhäuser) aus den Stilepochen von Gotik bis Klassiszismus.
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 Wassertor
Das Wassertor
ist das letzte erhaltene der ehemals fünf Stadttore, die in eine
4 Meter hohe Stadtmauer eingebunden waren. Das um 1450 einem Vorgängerbau
folgende Tor wurde im Spätgotischen Stil errichtet. Zur Stadtseite
weist das Tor einen typischen Stufengiebel auf, der um 1600 umgebaute
Nordgiebel hingegen wurde in eine Dreiecksform gewandelt. Beide
Giebelfassaden sind mit Blenden und zwei Wappen geschmückt.
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 Das
Baumhaus
Barockbau
aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, mit den zwei Schwedenköpfen
vor dem Portal, hat seinen Namen von dem früheren Schlagbaum. Der
Baum war ein schwimmendes Langholz, das zur Absperrung der Hafeneinfahrt
des Nachts oder bei drohender Gefahr, diente.
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 Das
Zeughaus
Das Zeughaus
gilt als eines der bedeutendsten barocken Zeugnisse schwedischer
Militärarchitektur in Deutschland. 1700 wurde das alte durch
ein neues ersetzt, nachdem 1699 eine gewaltige, durch eine Gewitter
ausgelöste, Pulverturmexplosion das alte Zeughaus zerstört
hatte. Von besonders denkmalpflegerischer Bedeutung ist der einzigartige
Dachstuhl, der durch seine doppelte Hängekonstruktion ein stützenfreies
Obergeschoss von 60 x 15 Metern ermöglicht. Die Last des Dachstuhls
ruht also nur auf den Umfassungsmauern.
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Alle Infos zu Wismar finden Sie unter www.wismar.de
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 Bürgerpark
Wismar
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Der
1903 im Köppernitztal angelegte Bürgerpark wurde im Jahre
2002 für die erste Landes-gartenschau Mecklenburg-Vorpommerns
um 30 Hektar erweitert und hergerichtet. Als
dominante Landmarke fällt der Aussichtsturm mit seiner 28 Meter
hohen Plattform ins Auge. Von dort genießen Sie einen herrlichen
Rundum-Blick in die Wismarbucht der Ostsee, über die Stadt und
die mecklenburgische Hügellandschaft im Süden.
Ein etwa 2,5 Kilometer
langer Rundweg über das Gelände hält für den Besucher
interessante Stationen bereit, u.a. Teichbiotope mit artenreicher
Ufervegetation, verschiedene Spielmöglichkeiten, Themengärten
wie Rosengarten, Liliengarten oder Stauden-, Duft- und Ziergarten,
wie die Stadterrasse mit Seebühne für Veranstaltungen. Der
Park war auch Außenstandort
der IGA 2003. |
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 Freizeitbad
Wonnemar
Freizeit-,
Gesundheits- und Erlebnisbad mit 18 verschiedenen Becken im Innen-
und Außenbereich, Saunalandschaft, Wellnessbereich, Sportbereich
und vielem mehr...
Bürgermeister- Haupt- Str. 38 23966 Wismar
Telefon : 03841 - 3 27 60
FAX : 03841 - 20 26 50
www.wonnemar.de
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