Die Steilküste vor Rerik und Wustrow
Landschaftsschutzgebiet (LSG)

Steilküste bei Rerik - Teufelsschlucht - Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002

Hügelketten, Steilküsten, Inseln, Halbinseln mit Hakenbildungen, flache Buchten und Windwatten mit Findlingen prägen den Charakter der unverbauten Küstenlandschaft um Rerik, deren heutige Gestalt während der letzten Eiszeit vor 10.000 - 24.000 Jahren geformt wurde. Halbinsel Boiensdorfer Werder im Salzhaff - Luftbild Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002
Haken an der Halbinsel Wustrow - Luftbild Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002
Steilküste bei Rerik - Copyright: Andreas Herrmann, Rerik 2002
Blick von Meschendorf über Rerik zur Halbinsel Wustrow - Luftbild Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002 Wismarer Bucht - Luftbild Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002
Steilküstenabbruch bei Meschendorf - Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002
Die jüngsten Vorstöße des Inlandeises hinterließen hier Endmoränen (Geschiebeton und Geschiebemergel), die sich in der Wismarer Bucht am Ostseegrund fortsetzen.
Die Entstehung der Steilküste vor Rerik datiert in diese Zeit. Gletschervorstösse und Rückschmelze wechselten sich ab. Dabei wurden aus dem  skandinavischen Raum stammender Erdschutt und Gesteine als Moränen abgelagert.  Steilküste bei Rerik - Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002 Küstenlandschaft bei Meschendorf - Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2001
Die Steilküste zwischen Rerik und Riedensee sowie an der Halbinsel Wustrow sind besonders großem Abtrag ausgesetzt. 
Die vorwiegend von Westen über die Ostsee kommenden Winde prallen ungehindert an die Küste.
Steilküste bei Rerik, nahe Schustertreppe - Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002
Aktives Kliff bei Rerik - Meschendorf - Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002
Steilküste an der Halbinsel Wustrow - Luftbild Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002
Das ständig aktive Kliff zwischen dem Riedensee und dem Campingplatz in Meschendorf besteht aus Geschiebemergel, der von Tonschichten in Höhe des Meeresspiegels unterlagert ist. Aus dem Hinterland zufließende Regenwasser verursachen in jedem Frühjahr erhebliche  Steilküstenabbruch im Frühjahr bei Rerik - Meschendorf - Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002
Aktives Kliff zwischen Riedensee und Campingplatz Meschendorf - Luftbild Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002
Ton und Geschiebemergel an der Steilküste bei Meschendorf - Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002
Wasseraustritt in den Tonschichten bei Rerik - Meschendorf - Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002 Steilküste bei Rerik - Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2001
Schwalbennester an der Steilküste bei Rerik - Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002
Rutschungen und Abbrüche an diesem Steilküstenabschnitt. 
Im weiter südwestlich gelegenen Teil, Richtung Rerik, ist die bis zu 13 Metern hohe Steilküste vergleichsweise stabil. Hier, wie im Bereich vor Wustrow, gibt es zahlreiche Seeschwalben, die in den Abbruchkanten ihre Nester bauen.
Genießen Sie Ihre Streiftzüge durch die Landschaft, in der Sie sich an der Schönheit unserer Natur erfreuen können. 
Halten Sie sich dabei bitte an die nachfolgenden Hinweise und beachten die jeweils aufgestellten Hinweisschilder:
Abbruchkante bei Rerik - Meschendorf - Copyright Andreas Herrmann, Rerik 2002
  • Begehen Sie nur Wege und klettern Sie nicht an der Steilküste (Absturzgefahr!)
  • Führen Sie Hunde unbedingt an der Leine 
  • Hinterlassen Sie keine Abfälle in der Natur oder am Strand

Vom Ferienhaus Herrmann Dünenstr. 8 aus können Sie Ihre Wanderung direkt an der Steilküste beginnen.

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aktualisiert: 10.10.2004
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