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Heimatmuseum
Ostseebad Rerik |
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| Urlaub
an der Ostsee, das sind nicht nur Wellen, Wind und Sonne. Mit der
Ausstellung im Heimatmuseum wird den Gästen etwas über die
Stadt Rerik, ihre Geschichte, über die Landschaft mit ihrer Tier-
und Pflanzenwelt und über die Menschen, die von dieser Gegend
geprägt wurden, vermittelt. |
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| Das
Museum wurde 1953 gegründet und befindet sich seit 1997 in der
alten Schule, Dünenstraße 4, einem der ältesten Gebäude
der Stadt, das unter Denkmalschutz steht.
In einer kleinen Galerie
werden Gemälde und Zeichnungen der heimatlichen Landschaft
gezeigt. Die Sammlung umfaßt Bilder des heimischen Malers
Ernst Schriever, wie auch anderer Künstler. Monatlich finden
unterschiedliche Sonderausstellungen verschiedenster Künstler
statt.
Ein weiterer Anziehungspunkt
sind die Schiffsmodelle und Buddelschiffe - bemerkenswert das Reriker
Wappenschiff - eine Kogge. Schnüre und Leinen, von Fischern
und Seeleuten benutzt, sind Ausgangsmaterial vieler ausgestellter
maritimer Volkskunstarbeiten.
Auch ein naturkundlicher
Ausstellungsteil ist vorhanden. Er zeigt die Vielfalt der heimischen
See- und Zugvögel.
Vom einstigen Leben im
Ostseeraum vermittelt die Fossiliensammlung
einen anschaulichen Eindruck.
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Bäuerliche
Textilien sowie deren Herstellung - Spinnen und Weben - werden dem
Besucher ebenso nahegebracht wie Hausrat, Möbelstücke, Perlenstickarbeiten
aus wohlhabenderen Familien und Mitbringsel der Seefahrer aus verschiedenen
Kontinenten der Welt.
Eine Abteilung des Museums
ist der Fischerei gewidmet. Das Modell eines Zeesenbootes macht anschaulich,
wie einst in den Haff- und Küstengewässern gefischt wurde.
Die verschiedensten Gerätschaften, wie Netznadeln, unterschiedliche
Netze, Eisäxte, Aalstecher und Aalharke früherer Fischergenerationen
sind ausgestellt. |
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Zu
den ältesten Zeugen menschlicher Kultur gehören die Großsteingräber
(3000 - 1800 v. Chr.) um Rerik. Zahlreiche Funde aus diesen Anlagen
befinden sich in der ur- und frühgeschichtlichen Sammlung des
Museums.
Im
6. Jahrhundert wurde die Gegend von Slawen besiedelt. Der "Schmiedeberg"
- eigentlich müßte er "Burgberg" heißen - ist ein
Wahrzeichen der Stadt.
Nach ihm wurde der Ort
bis 1938 "Alt-Gaarz" - alte Burg - benannt. Er ist der Rest einer
slawischen Burganlage. Viele Funde zeugen von dieser Besiedlungsperiode. |
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| Heute
ist Rerik ein beliebter Ferienort und ein "Staatlich anerkanntes Seebad".
Seit sich die ersten Badegäste um 1820 hier erholten, hat sich
eine gewaltige kulturelle Entwicklung vollzogen.
Erheiternd
wirken heute die Bademoden und -sitten früherer Zeiten. Ein
Teil der ständigen Ausstellung zeigt diese Zeit in Fotos und
Austsellungsstücken.
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Rerik erhielt seinen Namen
und die Stadtrechte am 01. April 1938. Der ursprüngliche slawische
Name sollte durch einen germanischen ersetzt werden, da auf der Halbinsel
Wustrow, in Rerik-West, die Deutsche Wehrmacht eine große Flak-Artillerieschule
aufbaute.
Sicher ist heute, daß
Rerik mit dem urkundlich 808 und 809 erwähnten Wikinger-Handelsplatz
"Reric" nicht identisch ist. Dieser lag wohl einige Kilometer weiter
westlich. Neuere Ausgrabungen bei Großströmkendorf vor
der Insel Poel deuten darauf hin. |
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| Senstationelle
Funde in der Wismarer Bucht |
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| Öffnungszeiten
Heimatmuseum: |
Winter vom
16.09. bis 14.05.:
| Montag |
geschlossen |
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| Dienstag |
10.00 - 12.00 |
14.00 - 17.00 |
| Mittwoch |
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14.00 - 17.00 |
| Donnerstag |
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14.00 - 17.00 |
| Freitag |
10.00 - 12.00 |
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| Samstag |
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14.00 - 16.00 |
| Sonntag |
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14.00 - 16.00 |
Sommer vom
15.05 bis 15.09.:
| Montag |
geschlossen |
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| Dienstag |
10.00 - 12.00 |
14.00 - 17.00 |
| Mittwoch |
10.00 - 12.00 |
14.00 - 17.00 |
| Donnerstag |
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14.00 - 17.00 |
| Freitag |
10.00 - 12.00 |
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| Samstag |
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14.00 - 17.00 |
| Sonntag |
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15.00 - 17.00 |
Anmeldung zu Gruppenführungen
unter
Telefon: 038296 / 78294
Führungen durch
die Stadt Ostseebad Rerik
von Mai. bis September
jeden Dienstag 17.00 Uhr
Treffpunkt Kurverwaltung,
Dünenstraße 7, schräg gegenüber dem Ferienhaus
Dünenstr.8
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